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Ferrostaal erhält Auszeichnung beim Bau eines Gas- und Dampfkraftwerkes in den Niederlanden

Essen, 24.06.2010

Zwei Millionen unfallfreie Arbeitsstunden

Ferrostaal hat beim Bau eines Gas- und Dampfkraftwerkes in den Niederlanden ein Zertifikat für unfallfreies Arbeiten über einen Zeitraum von zwei Millionen Arbeitsstunden bzw. 900 Tagen erhalten. Die Arbeiten umfassten den Bau zweier Gas- und Dampfturbinen, Generatoren und Abhitzedampferzeugern sowie zweier Kessel mit einem Gewicht von jeweils 3.500 Tonnen.

Dazu Prof. Dr.-Ing. Stephan Reimelt, Mitglied des Vorstands bei Ferrostaal: „Wir haben auch bei diesem Projekt bewiesen, dass wir zu Höchstleistungen fähig sind. Gleichzeitig zeigt diese weitere Auszeichnung, dass uns die Sicherheit unserer Mitarbeiter äußerst wichtig ist.“

Beim Bau des Kraftwerks waren vor allem die Kessel eine Herausforderung. Um diese termingerecht und sicher zu montieren, wurden zwei Kräne mit einer Kapazität von 300 bzw. 600 Tonnen eingesetzt. Die Anlage entstand auf einer künstlichen Insel inmitten des Ijsselmeers, rund 50 Kilometer von Amsterdam entfernt.

Nach Auszeichnungen für unfallfreies Arbeiten auf Java (Indonesien) und in Venezuela hatte Ferrostaal zuletzt in Libyen ein Zertifikat über jeweils eine Million unfallfrei geleisteter Arbeitsstunden erhalten. 

Über Ferrostaal AG

Ferrostaal AG (Essen) ist ein weltweit tätiger Anbieter von Industriedienstleistungen im Anlagen- und Maschinenbau. Als Generalunternehmer im Anlagenbau bietet das Unternehmen Projektentwicklung, Projektmanagement und Finanzierungskonzepte für schlüsselfertige Anlagen in den Bereichen Petrochemie, Gaskraftwerke, solarthermische Kraftwerke, Biokraftstoffe und Industrieanlagen. Für Hersteller von Maschinen und Systemen ist Ferrostaal unabhängiger Vertriebs- und Servicepartner in den Bereichen Automobil, Druck und Verpackung, Piping und Ships. Mit 4 400 Mitarbeitern ist das Unternehmen in 60 Ländern tätig und erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von 1,6 Mrd. Euro. 70 % der Anteile an der Ferrostaal AG liegen in Händen der International Petroleum Investment Company aus Abu Dhabi (IPIC), 30% liegen bei der MAN AG (München).

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